Laufschuhtest Lightweighttrainer Wettkampfschuhe FS 2014

Folgendes Modell wurde in der Saison Frühjahr/Sommer 2014 bei den Lightweighttrainern / Wettkampfschuhen getestet und ist im Laufschuhtest Lightweighttrainer Wettkampfschuhe FS 2014 zu finden:

  • Mizuno Wave Hitogami (Wettkampfschuh)

Folgende Modelle wurden nicht bzw. lediglich farblich verändert und sind im Laufschuhtest Lightweighttrainer Wettkampfschuhe Herbst/Winter 2013 zu finden:

  • Mizuno Wave Aero 12 (Lightweighttrainer)
  • Mizuno Wave Sayonara (Lightweighttrainer)

Folgende Modelle wurden nicht bzw. lediglich farblich verändert und sind im Laufschuhtest Lightweighttrainer Wettkampfschuhe Frühjahr/Sommer 2011 zu finden:

  • Brooks Racer ST 5 (Wettkampfschuh)
Legende:

OOOO = sehr gut geeignet; OOO = gut geeignet; OO = geeignet; O = bedingt  geeignet; X = ungeeignet

 

Hersteller und Name des Schuhs Wave Hitogami (Art.-Nr. J1GA148009)
Mizuno Wave Hitogami  (c) Mizuno Mizuno Wave Hitogami  (c) Mizuno
HINWEIS: Zum Vergrößern der Bilder auf das jeweilige Bild klicken.
Preis 115,- €  
Gewicht 220 g (US 9), 257 g (US 13)  
Herrenmodell ja
Damenmodell ja
Zielgruppe Gewicht
leichtgewichtig OOOO  
normalgewichtig OOOO
schwergewichtig O
Zielgruppe Abrollverhalten
Unterpronierer/Supinierer OOO  
Neutralfußläufer OOOO
leichte Überpronierer O
mittelstarke Überpronierer X
starke Überpronierer X
Pronationsstütze
Rückfuß nein  
Mittelfuß nein
Vorfuß nein
Dämpfung
Rückfuß Wave Techn. Parallel Wave, U4ic Zwischensohle, keine separaten Dämpfungskissen
Vorfuß nein
Leisten
gebogen ja  
gerade  
Laufuntergrund
Asphalt / Beton OOOO  
Feld / Wald OO
Trail X
verschiedene Weiten erhältlich nein  
erhältliche Größen (US) Damen 6 – 11
Herren
7 – 13
Sprengung 9 mm (17:8 mm)
Passform Für einen Wettkampfschuh eher weit geschnitten, geräumige Zehenbox. Fällt relativ groß aus.
Änderungen zum Vorgängermodell Ganz neu auf dem Markt d.h. kein Vorgängermodell vorhanden.
Besonderheiten Starker Newcomer.
Testbericht und Kommentar Der Wave Hitogami löst die beiden Wettkampfschuhe Wave Musha 5 und Wave Ronin 5 ab. Dabei ersetzt der neutrale Racer allerdings eher den Ronin. Da der Hitogami spürbar weniger stabil ist als der Musha haben diejenigen die die Stabilität des Musha gebraucht haben bei Mizuno nur noch die Option auf den schwereren und weniger aggresiven Wave Sayonara auszuweichen. Mit 220 g in Referenzgröße US 9 ist er trotz der neuen U4ic Zwischensohle etwas schwerer als seine Vorgänger. 1 mm bzw. 2 mm flacher als Musha und Ronin hat er bei einer Bauhöhe von 17:8 mm eine komfortable Sprengung von 9 mm. Ein Schuh seiner Art würde auch 2 – 3 mm weniger „Gefälle“ vertragen aber der konsumigere Aufbau hat definitiv die breitere Zielgruppe. So ist er auch für Wettkampfschuheinsteiger auf kurzen Distanzen eine gute Option. Dank Parallel Wave und U4ic Zwischensohle bietet er für einen Wettkampfschuh überraschend viel Komfort. Überhaupt vereint der Wave Hitogami eine gute Mischung aus Leichtigkeit, direktem Abrollverhalten und ausreichend Dämpfung. Die Dämpfung ist aber von der straffen Sorte. Die Torsionsfähigkeit und Flexibilität sind wie bei Wettkampfschuhen gewohnt stark ausgeprägt. Die Passform ist im Vorfußbereich etwas weiter als die des Wave Ronin 5 mit einer geräumigen Zehenbox. Der Schaft ist top verarbeitet. Fast alle Synthetikoverlays sind aufgeklebt und dadurch hat er kaum Nähte. Das offenporige Airmesh-Obermaterial ist sehr atmungsaktiv und weich und komplettiert die gute Passform. Lediglich die runden Schnürsenkel sind ein Schwachpunkt. Gehen diese doch leichter auf als die flachen der Vorgängermodelle. Das Design ist der Maske eines japanischen Kabuki-Schauspielers nachempfunden. Das wird augenscheinlich wenn die Schuhe Schaft an Schaft gehalten werden. Sein Einsatzbereich beschränkt sich vornehmlich auf Straße und befestigte Wege aber auch auf der Bahn ist er durchaus einsetzbar. Auf losem Untergrund bietet die Sohle nur eingeschränkten Grip v. a. bei höherer Geschwindigkeit.

Leichte bis mittelschwere, ambitionierte und schnellere Läufer mit neutralem Abrollverhalten und Supinierer die einen vielseitigen Wettkampfschuh für Distanzen bis zum Marathon oder einen Trainingsschuh für schnelle Einheiten suchen sind seine Zielgruppe. Für die breite Masse ist er eher der Wettkampfschuh für kürzere Strecken (maximal bis Halbmarathon). Vergleichsmodell: Asics Gel Hyperspeed 5, Adidas Adizero Adios 2.

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Hinweis: Die Laufschuhe des Tests habe ich bei den jeweiligen Laufschuhherstellern angefordert. Der jeweilige Testbericht wurde von mir verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder. Auf Inhalt und Urteil wurde seitens der Hersteller keinerlei Einfluss genommen.

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