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Laufschuhtest Mizuno Wave Sayonara 4

Weiter gehts im Laufschuhkauf.de Laufschuhtest Herbst/Winter 2016 mit dem überarbeiteten Neutrallaufschuh Mizuno Wave Sayonara 4.

Das schreibt Mizuno zu seinem leichten Trainingsschuh:

„Der neue Sayonara – noch schneller, noch bequemer. U4ic Zwischensohle bietet beste Dämpfung bei geringem Gewicht. Noch schneller, noch komfortabler. 10 mm Sprengung macht ihn zum perfekten Schuh sowohl für schnelles Training als auch für Wettkampf. Optimaler Sitz dank überarbeitetem Obermaterial.“

Doch schauen wir genauer ins Detail was der Mizuno Wave Sayonara 4 kann. Was nicht. Wie er sich beim Laufen bewährt und für wen er geeignet ist.

 

Legende: OOOO = sehr gut geeignet; OOO = gut geeignet; OO = geeignet; O = bedingt geeignet; X = ungeeignet

 

Hersteller und Name des Schuhs Mizuno Wave Sayonara 4 (Art.-Nr. J1GC163001)
Mizuno Wave Sayonara 4 Men Außenseite  (c) Mizuno Mizuno Wave Sayonara 4 Men Außensohle  (c) Mizuno
HINWEIS: Zum Vergrößern der Bilder auf das jeweilige Bild klicken.
Preis 130,- €
Gewicht 250 g (US 9), 318 g (US 13)
Herrenmodell ja
Damenmodell ja
Zielgruppe Gewicht
leichtgewichtig OOOO
normalgewichtig OOOO
schwergewichtig O
Zielgruppe Abrollverhalten
Unterpronierer/Supinierer O
Neutralfußläufer OOOO
leichte Überpronierer O
mittelstarke Überpronierer X
starke Überpronierer X
Pronationsstütze
Rückfuß nein Die Wave Platte ist im Mittelfußbereich auf der Innenseite länger gezogen.
Mittelfuß nein
Vorfuß nein
Dämpfung
Rückfuß nein Parallel Wave, U4ic Zwischensohle, keine separaten Dämpfungskissen
Vorfuß nein
Leisten
gebogen ja
gerade
Laufuntergrund
Asphalt / Beton OOOO
Feld / Wald OO
Trail O
verschiedene Weiten erhältlich nein
erhältliche Größen (US) Damen 6 – 11
Herren
7 – 13, 14, 15
Sprengung 10 mm (20:10 mm)
Passform Normal weit geschnitten mit breiterem Vorfußbereich.
Änderungen zum Vorgängermodell Nachfolger des Mizuno Wave Sayonara 3. Folgende Neuerungen weist der Mizuno Wave Sayonara 4 auf: Die Neuerungen beziehen sich nur auf den Schaft, der komplett überarbeitet wurde. Die Zunge ist etwas dünner und atmungsaktiver als beim Sayonara 3. Die innenliegenden Synthetikoverlays im Vorfußbereich wurden durch außen aufgeklebte Overlays ersetzt. Das Futter im Rückfußbereich ist weicher. Vor allem im Rückfußbereich kommen mehr Overlays zum Einsatz. An Stelle der normalen kommen jetzt halbelastische (nach wie vor flache) Schnürsenkel zum Einsatz. Die Fersenkappe reicht jetzt bis in den Mittelfußbereich rein. In Summe wirkt er etwas geräumiger / breiter als der Sayonara 3. Die Außen- und Zwischensohleneinheit wurden inklusive der Wave Platte 1:1 aus dem Vorgängermodell übernommen. Neues Design. Preiserhöhung um 5,- € auf 130,- €.
Besonderheiten Grenzgänger zwischen Neutrallaufschuh und Lightweighttrainer.
Testbericht und Kommentar Für die Herbst/Wintersaison 2016 hat Mizuno dem Wave Sayonara sein 4. Update verpasst. Die Neuerungen sind aber eher kosmetischer Natur. Überarbeitet wurde lediglich der Schaft. Die Außen- und Zwischensohleneinheit wurde 1:1 aus der 3. Auflage übernommen. Positiv zu Buche schlagen neben den neuen halbelastischen Schnürsenkeln, die dünnere, atmungsaktivere Zunge, das weichere Futter im Rückfußbereich und die Verlegung der zuvor innenliegenden Synthetikoverlays im Vorfußbereich nach außen. Ebenfalls angenehm ist die v. a. im Vorfußbereich gefühlt etwas breitere Passform. Leider wurde die griffigere G3 Aussensohle aus dem Sayonara 2 nicht zurückgeholt. Das wäre mein Verbesserungswunsch an den Sayonara. Fans der 3. Auflage werden auch den Wave Sayonara 4 lieben.

Der Mizuno Wave Sayonara 4 ist entgültig bei den leichten, flexiblen und relativ dynamischen Trainingsschuhen angekommen. Er punktet mit guter Flexibilität und trotz der etwas stabileren Wave Platte auch ausreichend Torsionsfähigkeit. Das Gewicht ist für einen Neutrallaufschuh nach wie vor im niedrigen Bereich. Selbst in Größe US 13 (= 47) wiegt er nur 318 g. 10 mm Sprengung bei einer Bauhöhe von 20:10 mm sind zwar nicht übermässig flach, entsprechen aber der neuen Standardhöhe und halten ihn von der Zielgruppe im konsumigen Bereich. Die Dämpfung ist mizunotypisch von der festeren Sorte bietet aber ausreichend Komfort auch auf hartem Untergrund und längeren Strecken. Der Wave Sayonara 4 bleibt ein Trainingsschuh mit einem breiten Einsatzgebiet was das Lauftempo anbelangt. Schnelle Einheiten auf der Bahn sind nicht unbedingt sein Zuhause, dafür aber schnelle Dauerlauf- oder Tempowechseleinheiten auf der Straße. Für weniger ambitionierte (ggf. auch schwerere) Läufer kann er ein geeigneter Wettkampfschuh sein. Die stabile Fersenkappe und die im Rückfußbereich zur Innenseite minimal stabilere und bis in den Mittelfußbereich gezogene Wave Platte sorgt für ein gewisses Maß an Stabilität weshalb v. a. stärkere Supinierer mit dem Sayonara 4 nicht zurechtkommen werden. Die Hauptzielgruppe auch der 4. Auflage des Wave Sayonara bleiben die neutral abrollenden Läufer.

Leichte bis mittelschwere Läufer die eher neutral abrollen und einen leichten Alltagstrainingsschuh gerne auch für schnellere Trainingseinheiten auf festem Untergrund suchen werden im Mizuno Wave Sayonara 4 fündig. Wer es direkter und flexibler mag findet mit den Modellen Wave Aero 15 und dem Racer Wave Hitogami 3 mögliche Lösungen im Sortiment der Japaner. Vergleichsmodell: Asics Gel DS Trainer 20 Neutral.

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Hinweis: Die Laufschuhe des Tests habe ich bei den jeweiligen Laufschuhherstellern angefordert. Der Testbericht wurde von mir verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder. Auf Inhalt und Urteil wurde seitens der Hersteller keinerlei Einfluss genommen.

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