Spreizfuß

Der Spreizfuß (lateinisch pes transversoplanus) ist eine Fußfehlstellung bei der das Fußquergewölbe mehr oder weniger stark abgesenkt und der Vorfußbereich verbreitert ist. Durch das abgesenkte Quergewölbe und die damit verbundene Umverteilung der Last von den äußeren auf die mittleren Zehen treten häufig auch Zehendeformitäten wie Hallux Valgus und Hammerzehen auf. Der Spreizfuß ist die häufigste Fußfehlstellung und betrifft stärker Frauen als Männer. Der Spreizfuß tritt meistens erst im Laufe des Lebens auf und wird u. a. durch Übergewicht und "falsche" Schuhe (mit hohen Absätzen, vorn spitz zulaufende Form) gefördert.

Für Spreizfüße geeignete Laufschuhe engen den Fuß nicht ein und sollten im Vorfußbereich einheitlich fest sein. Der einheitlich feste Vorfußbereich verhindert den so genannten Hängematteneffekt bei dem sich das Quergewölbe durch die Weichbettung in der Mitte des Fußes noch weiter absenken kann. Im Laufschuhbau setzt sich diese Bauweise zunehmend durch und ersetzt die v. a. früher häufig anzutreffenden Dämpfungskissen die als Inlay in der Zwischensohle eingesetzt wurden.

 


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