Laufschuhtest Mizuno Wave Shadow

Los gehts im Laufschuhkauf.de Laufschuhtest Herbst/Winter 2017 mit dem ganz neuen Mizuno Wave Shadow.

Das schreibt Mizuno zu seinem leichtgewichtigen Trainingsschuh:

„Wave Shadow – Sage tschüss zu deinem Schatten
– Optimales Verhältnis zwischen Dämpfung und Gewicht durch die U4ic Zwischensohle
– Nah am Mittelfuß platzierte, neutrale Cloudwave sorgt für einen weicheren Aufsatz und unterstützt somit den natürlichen Laufstil
– Dynamischer Abdruck durch Zick-Zack Kerben im Vorfuß
– Sprengung: 8mm“

Doch schauen wir genauer ins Detail was der Mizuno Wave Shadow kann. Was nicht. Wie er sich beim Laufen bewährt und für wen er geeignet ist.

 

Legende: OOOO = sehr gut geeignet; OOO = gut geeignet; OO = geeignet; O = bedingt geeignet; X = ungeeignet

 

Hersteller und Name des Schuhs Mizuno Wave Shadow (Art.-Nr. J1GC173054)
Mizuno Wave Shadow Men Außenseite  (c) Mizuno Mizuno Wave Shadow Men Innenseite  (c) Mizuno Mizuno Wave Shadow Men Außensohle  (c) Mizuno
HINWEIS: Zum Vergrößern der Bilder auf das jeweilige Bild klicken.
Preis 130,- €
Gewicht 252 g (US 9), 316 g (US 13)
Herrenmodell ja
Damenmodell ja
Zielgruppe Gewicht
leichtgewichtig OOOO
normalgewichtig OOOO
schwergewichtig O
Zielgruppe Abrollverhalten
Unterpronierer/Supinierer O
Neutralfußläufer OOOO
leichte Überpronierer O
mittelstarke Überpronierer X
starke Überpronierer X
Pronationsstütze
Rückfuß nein Die Wave Platte ist im Mittelfußbereich auf der Innenseite länger gezogen und etwas stärker ausgeprägt.
Mittelfuß nein
Vorfuß nein
Dämpfung
Rückfuß nein Cloud Wave, U4ic Zwischensohle, keine separaten Dämpfungskissen
Vorfuß nein
Leisten
gebogen ja
gerade
Laufuntergrund
Asphalt / Beton OOOO
Feld / Wald OO
Trail O
verschiedene Weiten erhältlich nein
erhältliche Größen (US) Damen 6 – 11
Herren
7 – 13, 14, 15
Sprengung 8 mm (25:17 mm)
Passform Normal weit geschnitten mit geräumiger Zehenbox.
Änderungen zum Vorgängermodell Ganz neu auf dem Markt, d.h. kein Vorgängermodell vorhanden. Der Mizuno Wave Shadow ist an Stelle des Wave Sayonara 4 in das Mizuno Sortiment aufgenommen worden.
Besonderheiten Grenzgänger zwischen Neutrallaufschuh und Lightweighttrainer.
Testbericht und Kommentar Ganz neu auf dem Markt soll der Wave Shadow den Wave Sayonara 4 im Sortiment der Japaner ersetzen. Letzterer hat den Durchbruch im deutschen Laufschuhmarkt nicht nachhaltig geschafft und so hat sich Mizuno entschieden einen kompletten Neuanfang zu nehmen. Die Zielgruppe des Shadow ist gleich und umfasst v. a. die neutral abrollenden Läufer die ggf. etwas mehr Stabilität benötigen. Daneben bleibt auch die unverbindliche Verkaufspreisempfehlung bei 130,- € und damit im mittleren Preissegment. So ziemlich alles andere ist neu.

Auffallend ist die Abkehr von den vielen Nähten im Obermaterial. Der neue, moderner anmutende Schaft hat nur noch ganz wenige Nähte und die meisten Synthetikoverlays sind geklebt. Des weiteren kommt eine Booty-Konstruktion im Schaft zum Einsatz wodurch die Zunge an beiden Seiten mit dem Schaft verbunden ist. Im geräumigen Vorfußbereich sind keine Overlays verbaut und die Zehen haben angenehm viel Platz. Hier hat Mizuno ein weiches, luftiges und anschmiegsames Mesh eingesetzt. Die halbelastischen, flachen Schnürsenkel lassen sich super zuziehen und der Fuß damit perfekt fixieren. Trotz der relativ dünnen Zunge entsteht kein übermässiger Druck auf dem Fußrücken. Der Mizuno Wave Shadow vermittelt ein tolles first fit und auch während dem Lauf eine angenehme Passform. So komfortabel wie die Passform ist läuft er sich allerdings nicht. Die Dämpfung ist von der straffen um nicht zu sagen von der harten Sorte. Das ist natürlich Geschmackssache sollte aber gemocht werden. Um den „flotteren“ Aufbau zu unterstreichen hat der Shadow mit 8 mm für Mizuno Verhältnisse eine niedrige Sprengung. Dazu kommen gute Flexibilitätswerte und ein niedriges Gewicht die das relativ dynamische Laufgefühl komplettieren. Die Torsionsfähigkeit ist in Ordnung wird durch die auf der Innenseite weiter in den Mittelfußbereich gezogene neue Cloud Wave Platte allerdings etwas reduziert. Daneben sorgt auch die auf der Innenseite leicht hochgezogene Gestaltung der Wave Platte für mehr Stabilität. Supinierer sollten deshalb die Finger davon lassen während leichte Überpronierer einen Versuch waagen könnten.

Leichte bis mittelschwere Läufer die eher neutral abrollen und einen leichten Alltagstrainingsschuh gerne auch für schnellere Trainingseinheiten auf festem Untergrund suchen werden im Mizuno Wave Shadow fündig. Wer es direkter und flexibler mag findet mit den Modellen Wave Aero 16 und dem Racer Wave Hitogami 3 mögliche Lösungen im Sortiment der Japaner. Vergleichsmodelle: Asics Gel DS Trainer 22 NC (Neutral), Brooks Launch 4.

Seitenanfang

Hinweis: Die Laufschuhe des Tests habe ich bei den jeweiligen Laufschuhherstellern angefordert. Der Testbericht wurde von mir verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder. Auf Inhalt und Urteil wurde seitens der Hersteller keinerlei Einfluss genommen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.laufschuhkauf.de/2017/09/laufschuhtest-mizuno-wave-shadow/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.