Laufschuhtest Mizuno Wave Rider 23

Mit dem Neutrallaufschuh / Dämpfungsschuh Mizuno Wave Rider 23 endet der Laufschuhkauf.de Laufschuhtest HW 2019.

Mizuno Wave Rider 23 Innenseite (c) Mizuno Mizuno Wave Rider 23 Aussenseite (c) Mizuno Mizuno Wave Rider 23 Aussensohle (c) Mizuno

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Produktbeschreibung von Mizuno zu seinem Bestseller

„Wave Rider 23 – Iconic Performance.

Entwickelt, um die Anstrengung niedrig und die Leistung hoch zu halten. Der Wave Rider 23 hat eine Zwei-Komponenten-Zwischensohle aus U4ic- und U4icX-Technologie für unübertroffene Reaktionsfähigkeit und ein beschwingtes Laufgefühl. Mizuno Wave Dämpfungstechnologie bietet ultra weichen Komfort. Die super sichere Passform, gepaart mit einem leichten und atmungsaktiven Mesh-Obermaterial um die Temperatur zu kontrollieren und konstante Spitzenleistungen zu ermöglichen.

  • Comfort: Erleben Sie ein weicheres Auftreten mit der perforierten Mittelsohle unter der Ferse
  • Fit: Leichtes und atmungsaktives, technisches Mesh-Obermaterial gewährleistet Strapazierfähigkeit und optimale Passgenauigkeit
  • Wave: Die Mizuno Wave sorgt durch Dämpfung, Stabilität und Flexibilität für einen „smooth ride“
  • Geeignet für: Für Läufer mit rundum neutralem Laufstil, die eine dynamische Dämpfung bei zugleich hohem Leistungsniveau suchen.“

Doch schauen wir genauer ins Detail was der Mizuno Wave Rider 23 kann. Was nicht. Wie er sich beim Laufen bewährt und für wen er geeignet ist.

Zahlen, Daten, Fakten zum Mizuno Wave Rider 23

  • Artikelnummer: J1GC190372
  • Preis: 145,- €
  • Kategorie: Neutrallaufschuh
  • Geschlecht: Als Damen- und Herrenmodell erhältlich.
  • erhältliche Größen (US): Damen 5 – 12, Herren 7 – 13, 14, 15, 16
  • verschiedene Weiten erhältlich: nein
  • Gewicht: 290 g (US 9), 350 g (US 13)
  • Sprengung: 12 mm
  • Bauhöhe: 31:19 mm
  • Leisten: gebogen
  • Zwischensohle: Cloud Wave, Zwischensohle aus U4ic und U4icX, keine separaten Dämpfungskissen im Vor- und Rückfußbereich
  • Pronationsstütze: nein
  • Passform: normal weit geschnitten.
  • Vergleichsmodelle anderer Marken: Asics Gel Cumulus 21, Brooks Ghost 12
  • Sonstiges: Erfolgreichster Mizuno Laufschuh in Deutschland. Der Mizuno Laufschuh, der in der größten Farbpalette erhältlich ist (zahlreiche Sonderfarben z. B. für den Osaka Marathon). Seit FS 2017 ist der Wave Rider auch mit wind- und wasserdichtem Gore-Tex Schaft erhältlich. Name: Mizuno Wave Rider 23 GTX. In technisch abgespeckter Variante auch als Kinderschuh zu einer UVP von 70,- € erhältlich. Seine 3. Auflage erlebt der Wave Rider mit gestricktem Schaft. Allerdings heißt er hier Mizuno Wave Rider Waveknit 3 (Artikelnummer: J1GC192951) und hat eine UVP von 160,- €. Neu seit Herbst/Winter 2019 ist die All Terrain Version des Rider. Sein Name Mizuno Wave Rider TT. Seine UVP: 145,- €.

Änderungen zum Vorgängermodell

Laufschuh Mizuno Wave Rider 23 (c) Laufschuhkauf.deNachfolger des Mizuno Wave Rider 22. Folgende Neuerungen weist der Wave Rider 23 auf:

Alle zwei Jahre steht eine größere Überarbeitung an. Nachdem beim letzten Mal das größere Upgrade beim Rider dran war belassen es die Japaner diese Saison bei einem reinen Schaftupdate. Die Außen- und Zwischensohleneinheit sind technisch 1:1 aus dem Vorgängermodell übernommen worden.

Der Schaft hingegen wurde sicht- und spürbar überarbeitet. Was direkt auffällt sind die deutlich reduzierten Overlays. So wurden insbesondere an der Schuhspitze und an der Schnürung Overlays weggenommen bzw. verkleinert. Des weiteren kommen weniger Nähte zum Einsatz weil mehr geklebt wurde. Das fällt insbesondere rund um die Schnürung und im Inneren des Riders auf. Der Run Bird hingegen ist ganz klassisch aufgenäht. Die Schürsenkel sind jetzt statt halbelastisch und rund, halbelastisch und flach. Im Inneren des Schuhs ist der Mizuno Wave Rider 23 noch besser verarbeitet als der Vorgänger. U. a. hat er weniger Nähte, die Wulst an der Aufhängung der Zunge wurde deutlich reduziert und die Auskleidung ist v. a. im Vor- und Mittelfussbereich in Summe weicher. Die Zehenkappe im Vorfußbereich wurde nach innen verlegt. Die Zehenbox wirkt etwas flacher und läuft spitzer zu. Das Mesh ist wie beim Vorgänger mehrlagig. Der Rider hat etwas Gewicht verloren (5 g in Größe US 9 und 30 g in Größe US 13).

Neues, moderneres Design. Die unverbindliche Verkaufspreisempfehlung von Mizuno für den Rider bleibt wie bereits seit einigen Saisons unverändert bei 145,- € und damit im mittleren Preissegment.

Testbericht und Kommentar

Mizuno Laufschuh (c) Laufschuhkauf.deKein anderer Mizuno Laufschuh ist so lange am Markt wie der Wave Rider. Da überrascht es auch nicht, dass der Mizuno Wave Rider 23 der beliebteste und meistverkaufteste Mizuno Laufschuh in Deutschland ist. Wie eigentlich schon immer betreiben die Japaner auch beim aktuellen Update eine Politik der kleinen Veränderungen und vermeiden so zumeist Verschlimmbesserungen. Riesensprünge in der Entwicklung wie z. B. die Einführung des ultraleichten U4ic Zwischensohlenschaums bleiben dafür aber ebenfalls eher eine Seltenheit. Der Vorteil für die Riderfans ist, dass es kaum böse Überraschungen gibt. Das ist auch bei der vorliegenden 23. Auflage nicht der Fall. Der Mizuno Wave Rider 23 passt und läuft sich wie ein Mizuno Wave Rider. Gut so!

Fußaufsatz beim Laufen (c) Laufschuhkauf.deDie Neuerungen betreffen den Schaft und das ist nicht nur sicht- sondern auch spürbar. Auffällig ist die weitere Reduzierung der Overlays v. a. der aufgenähten. Hier wurde wie es inzwischen üblich ist mehr geklebt und dadurch auch Nähte reduziert. Lediglich der Run Bird wurde ganz klassisch aufgenäht und gibt so im Mittelfussbereich Stabilität. Die Verstärkungen an der Zehenkappe wurden nach innen verlegt. Gerade im Innenschuh wurde nochmal am Fit gearbeitet. Nähte reduziert, die Wulst von der Aufhängung der Zunge im Vorfussbereich fast komplett eliminiert und der Schuh in Summe weicher ausgekleidet. Das zahlt alles auf eine Optimierung der Passform ein. Auch wirkt das nach wie vor mehrlagige Mesh etwas atmungsaktiver als das des Vorgängers. Das war eine der Schwächen des 22. Riders. Dafür ist der Mizuno Wave Rider 23 etwas schmaler im Vorfußbereich und läuft spitzer zu. Hier sollte bei der Anprobe Augenmerk darauf gelegt werden ob ausreichend Platz in der Breite vorhanden ist.

Laufschuhkauf.de Laufschuhtest Mizuno Wave Rider 23 (c) Laufschuhkauf.deDie Außen- und Zwischensohle wurden aus der 22. Auflage nur mit farblichen Änderungen übernommen. Dadurch bleibt das Laufgefühl wie beim Vorgängermodell angenehm fest und das obwohl beim Vorgänger der Rückfussbereich softer gestaltet wurde. Soft bei Mizuno bedeutet aber immer noch fester als bei den allermeisten Laufschuhen der Mitbewerber. Aber gerade das gefällt. Bietet Mizuno doch damit eine gelungene Abwechslung zu den in Summe immer weicher werdenden Runningschuhen am Markt. Trotzdem bietet der Mizuno Wave Rider 23 genügend Dämpfung. Neben dem U4icX Zwischensohlenmaterial, das unter der Wave Platte im Rückfuß eigesetzt ist, der Perforierung der Zwischensohle oberhalb der Wave Platte und dem durchgehenden EVA Board unterhalb der hochwertigen Einlegesohle sorgt die Cloud Wave Platte für toll abgestimmten Dämpfungskomfort. Die Torsionfähigkeit leidet unter der Wave Konstruktion bietet dafür aber ein gewisses Maß an Stabilität ohne einseitig zu korrigieren. Die Sprengung bleibt mit 12 mm im klassischen Bereich. Hier hat sich Mizuno über all die Jahre nie herangewagt. Schade würden doch 2 – 4 mm die Laufbarkeit des Schuhs keinesfalls einschränken aber das Laufgefühl verbessern. Minimal optimiert wurde das Schuhgewicht. In Größe US 9 sind es zwar nur 5 g aber in Größe US 13 sind es immerhin schon 30 g weniger pro Schuh.

Seine Stärken spielt der Mizuno Wave Rider 23 vor allem auf Asphalt und befestigten Wegen aus. Auch auf normalen Feld-, Wald- und Wiesenwege macht er eine gute Figur. Im Training erstreckt sich sein Einsatzbereich von langsamen bis mittelschnellen Dauerläufen jeglicher Distanz. Für schwerere und weniger ambitioniertere Läufer ist er im Wettkampf eine geeignete Option. Ich nutze den Mizuno Wave Rider 23 vor allem bei längeren, eher gemütlicheren Dauerläufen auf festem Untergrund.

Zielgruppe des Mizuno Wave Rider 23

Leichte und mittelschwere Läufer mit eher neutralem Abrollverhalten oder leichter bis mittlerer Supination auf der Suche nach einem „daily trainer“ für mittlere bis lange Strecken auf vorwiegend befestigtem Untergrund werden im Mizuno Wave Rider 23 fündig. Nach dem Motto ein Rider für alle Fälle können Fans des Wave Rider ihren Lieblingssschuh inzwischen nicht nur als Schlecht-Wetter-Variante mit Goretex-Schaft oder als Version mit gestricktem Schaft kaufen sondern seit Herbst 2019 auch als Allterrain Schuh mit griffigerem Profil. Schwerere Läufer mit neutralem Abrollverhalten finden im Mizuno Sortiment mit den Modellen Wave Ultima 11  oder Wave Sky 3 vermutlich geeignetere Alternativen. Wem der Wave Rider zu viel Schuh ist sollte sich bei Mizuno die Modelle Wave Shadow 3 oder wenn es noch direkter sein soll den Wettkampfschuh Wave Duel anschauen.

Zielgruppe Gewicht
leichtgewichtig OOO
normalgewichtig OOOO
schwergewichtig O
Zielgruppe Abrollverhalten
Unterpronierer / Supinierer OOO
Neutralfußläufer OOOO
leichte Überpronierer O
mittelstarke Überpronierer X
starke Überpronierer X
Laufuntergrund
Asphalt / Beton OOOO
Feld / Wald OO
Trail O
Legende: OOOO = sehr gut geeignet; OOO = gut geeignet; OO = geeignet; O = bedingt geeignet; X = ungeeignet

[WERBUNG] Hinweis zum Thema Werbung: Die Laufschuhe des Tests habe ich bei den jeweiligen Laufschuhherstellern angefordert. Der Testbericht wurde von mir verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder. Auf Inhalt und Urteil wurde seitens der Hersteller keinerlei Einfluss genommen. Für den Testbericht erhalte ich keine finanzielle Vergütung von den Herstellern.


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