Laufschuhtest Mizuno Wave Rider 21

Nächster Laufschuh im Laufschuhkauf.de Laufschuhtest FS 2018 ist der Neutrallaufschuh Mizuno Wave Rider 21.

Mizuno Wave Rider 21 Aussenseite (c) Mizuno Mizuno Wave Rider 21 Innenseite (c) Mizuno Mizuno Wave Rider 21 Aussensohle (c) Mizuno

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Produktbeschreibung von Mizuno zu seinem Bestseller

„Wave Rider 21 – Das Beste kommt jetzt. Schneller. Leichter. Mehr Komfort.

Die Cloudwave-Technologie sorgt für eine optimale Dämpfung und Reaktionsfreudigkeit beim Laufen, damit du schneller und weiter laufen kannst.

  • Cloudwave für exzellente Dämpfung und eine hohe Reaktionsfähigkeit
  • Leichtes und atmungsaktives Mesh garantiert eine hervorragende Passform und Langlebigkeit
  • Neues, anatomisch geformtes Fußbett für mehr Komfort“

Doch schauen wir genauer ins Detail was der Mizuno Wave Rider 21 kann. Was nicht. Wie er sich beim Laufen bewährt und für wen er geeignet ist.

Zahlen, Daten, Fakten zum Mizuno Wave Rider 21

  • Artikelnummer: J1GC180309
  • Preis: 145,- €
  • Kategorie: Neutrallaufschuh
  • Geschlecht: Als Damen- und Herrenmodell erhältlich.
  • erhältliche Größen (US): Damen 5 – 12, Herren 7 – 13, 14, 15, 16
  • verschiedene Weiten erhältlich: nein
  • Gewicht: 290 g (US 9), 370 g (US 13)
  • Sprengung: 12 mm
  • Bauhöhe: 31:19 mm
  • Leisten: gebogen
  • Zwischensohle: Cloud Wave, Zwischensohle aus U4ic und U4icX, keine separaten Dämpfungskissen im Vor- und Rückfußbereich
  • Pronationsstütze: nein
  • Passform: normal weit geschnitten.
  • Vergleichsmodelle anderer Marken: Asics Gel Cumulus 19, Brooks Ghost 10
  • Sonstiges: Erfolgreichster Mizuno Laufschuh in Deutschland. Der Mizuno Laufschuh, der in der größten Farbpalette erhältlich ist (zahlreiche Sonderfarben z. B. für den Osaka Marathon). Seit FS 2017 ist der Wave Rider auch mit wind- und wasserdichtem Gore-Tex Schaft erhältlich. Name: Mizuno Wave Rider 21 GTX. Neu kommt in dieser Saison der Wave Rider mit gestricktem Schaft hinzu. Hier trägt er den Zusatz WK (für Wave Knit) im Namen und soll 160,- € kosten. In technisch abgespeckter Variante auch als Kinderschuh zu einer UVP von 65,- € erhältlich.

Änderungen zum Vorgängermodell

Laufschuhtest Mizuno Wave Rider 21 (c) Laufschuhkauf.deNachfolger des Mizuno Wave Rider 20. Folgende Neuerungen weist der Wave Rider 21 auf:

Nach dem größeren Update im letzten Jahr wurde der Wave Rider dieses Mal nur am Schaft überarbeitet. Die Neuerungen sind kosmetischer Natur. Das Schaftmaterial ist noch atmungsaktiver. Der Schuhkragen wurde stärker gepolstert und mit etwas mehr Material ausgekleidet. Das Engineered Mesh im Vorfussbereich ist ebenso wie das dreilagige Mesh im Rückfussbereich übernommen worden. Lediglich die festeren, Halt gebenden Elemente sind etwas umplatziert worden. Das gilt auch für die wenigen Overlays wie im Rückfußbereich an der Ferse oder an der Schnürung. Die Außen- und Zwischensohleneinheit wurden ohne technische Veränderung aus dem Vorgängermodell übernommen. Neues Design. Die unverbindliche Verkaufspreisempfehlung von Mizuno bleibt bei 145,- € im mittleren Preissegment.

Ganz neu aber ebenfalls nur vom Schaft her ist die WK Version des Mizuno Wave Rider 21. WK steht für Wave Knit und bezeichnet Mizunos Antwort auf die gestrickten Schaftmaterialien von Nike (Flyknit) oder Adidas (Primeknit). Der Rider 21 WK hat mit der höheren UVP von 160,- € auch eine etwas andere Passform als die hier getestete, „normale“ Variante.

Testbericht und Kommentar

Laufschuhkaufde Laufschuhtest_FS2018_Mizuno Wave_Rider 21 (c) Laufschuhkauf.deDer Wave Rider ist Mizunos bekanntestes und erfolgreichstes Modell auf dem deutschen Markt. In der aktuellen Frühjahr/Sommersaison ist er bereits in seiner 21. Auflage erhältlich. Dementsprechend groß ist seine Fanbase. Mizunotypisch folgen nach größeren Updates zumeist kosmetische Updates. So ist es auch bei der aktuellen Auflage des Wave Rider. Vieles wurde aus der gelungenen 20. Version übernommen. Es gibt nur wenige, kleine Änderungen.

Die Außen- und Zwischensohleneinheit wurde 1:1 aus dem Vorgängermodell übernommen. Auch die grundsätzliche Gestaltung des Schafts wurde nur sehr wenig verändert.  Das Engineered Mesh im Vorfussbereich ist ebenso wie das dreilagige Mesh im Rückfussbereich übernommen worden. Lediglich die festeren, Halt gebenden Elemente sind neu positioniert worden. Gleiches gilt auch für die wenigen Overlays wie bspw. im Rückfußbereich an der Ferse oder an der Schnürung. Positiv: Der Schaft ist nochmal atmungsaktiver geworden. Die nach wie vor gelungene Passform des Mizuno Wave Rider 21 wurde schon beim letzten Update mit der aus früheren Zeiten bekannten geräumigen Zehenbox ausgestattet. Sehr angenehm sind die halbelastischen Schnürsenkel, die ein perfektes Fixieren des Fußes im Schuh ermöglichen.

Beim Laufen fällt die für Mizuno Verhältnisse eher softe Dämpfung im Rückfußbereich auf. Neben dem neuen U4icX Zwischensohlenmaterial, das unter der Wave Platte im Rückfuß zum Einsatz kommt und dem durchgehenden EVA Board unterhalb der hochwertigen Einlegesohle sorgt die Cloud Wave für das weichere Gefühl. In der neuesten Wave Platte der Japaner wurden konvexe und konkave Elemente neu arrangiert um gegenüber früheren Modellen bessere Dämpfungs- und Rückstelleigenschaften zu erreichen. Trotz allem gehört der Mizuno Wave Rider 21 zu den in Summe fester gedämpften Modellen. Hier gibt es definitiv deutlich weichere Modelle. Das softere Dämpfungsverhalten betrifft allerdings vornehmlich den Rückfußbereich. Im Vorfuß ist die Dämpfung gewohnt straff und sorgt für einen festen Abdruck.

Die Wave Platte schränkt nach wie vor die Torsionsfähigkeit des Schuhs ein. Die Flexibilität ist und bleibt gut ausgeprägt. Der Mizuno Wave Rider 21 rollt für einen Trainingslaufschuh dynamisch ab und überrascht auch bei höherem Tempo mit einem guten Gefühl für den Untergrund. Dazu trägt neben der nicht übermässig hohen Gesamtbauhöhe von 24:12 mm, der Verzicht auf zusätzliche Dämpfungskissen bei. Die gelungene Kombination aus wenig Gewicht, relativ dynamischem Abrollverhalten gepaart mit ausreichend Komfort sorgt beim Mizuno Wave Rider 21 für ein breites Einsatzspektrum im täglichen Training. Nach wie vor hat sich Mizuno nicht an die traditionelle 12 mm Sprengung herangewaagt. 2 – 4 mm weniger würden den Laufspaß weiter steigern. Seine Stärken spielt er am besten auf Asphalt und befestigten Wegen aus. Aber auch normale Feld-, Wald-, Wiesenwege lassen sich problemlos laufen.

Zielgruppe

Leichte bis mittelschwere Läufer mit neutralem Abrollverhalten und Läufer mit leichter bis mittlerer Supination die einen „daily trainer“, gerne auch für längere Strecken suchen, könnten im Mizuno Wave Rider 21 fündig werden. Bisherige Rider Fans wird auch die 21. Auflage begeistern. Läufer mit höherem Körpergewicht sollten bei den Japanern lieber zu den Modellen Wave Ultima 9 oder Wave Sky greifen. Wer es dynamischer und direkter mag findet im Mizuno Sortiment mit dem Wave Shadow und dem Wave Aero 16 geeignete Alternativen.

Zielgruppe Gewicht
leichtgewichtig OOO
normalgewichtig OOOO
schwergewichtig O
Zielgruppe Abrollverhalten
Unterpronierer / Supinierer OOO
Neutralfußläufer OOOO
leichte Überpronierer O
mittelstarke Überpronierer X
starke Überpronierer X
Laufuntergrund
Asphalt / Beton OOOO
Feld / Wald OO
Trail O
Legende: OOOO = sehr gut geeignet; OOO = gut geeignet; OO = geeignet; O = bedingt geeignet; X = ungeeignet

Hinweis: Die Laufschuhe des Tests habe ich bei den jeweiligen Laufschuhherstellern angefordert. Der Testbericht wurde von mir verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder. Auf Inhalt und Urteil wurde seitens der Hersteller keinerlei Einfluss genommen.


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