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Der Grund dieses Laufschuh Lexikons? Die Sprache im Laufschuhmarkt ist häufig sehr fremdwörterlastig. Ein Beispiel: "Aufgrund deines KSS-Fußes und der außenrotierten Ganglinie überpronierst du relativ stark und benötigst deshalb einen Runningschuh mit 2. medialer Härte". Na auch nichts verstanden? Aber vielleicht verstehst du das: "Wegen der Tatsache, dass du einen Knick-Senk-Spreizfuß hast und deine Füße nach außen gedreht aufsetzt, knickst du übermäßig nach innen ein und brauchst einen Laufschuh, der den Fuß zur Innenseite hin stützt". Mit Hilfe des Lexikons kannst du das "Laufschuh-Fachchinesisch" übersetzten. Nachfolgend findest du über 100 Begriffe mit kurzen Erläuterungen. Einfach auf die entsprechenden Buchstaben oder Wörter im Inhaltsverzeichnis klicken. Hinweis: Alle Fotos unterliegen dem Copyright. Dies gilt insbesondere auch für die Fotos der Firma Currex (z.B. Beinachen, Ganglinie, Fußtypen, …).
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| Inhaltsverzeichnis | |||
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A B C D E F G H IJ K L M N O PQ R S T UVW XYZ
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Abzorb FL
Zwischensohle von New Balance, die in den Top Modellen zum Einsatz kommt. Über die ganze Länge (FL = Full Length) ist gleichmäßig das Dämpfungsmaterial Abzorb eingeschäumt, was für ein weicheres Laufgefühl sorgen soll. |
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ACTEVA
Zwischensohlenmaterial von New Balance, dass leichter und zugleich formstabiler als herkömmliches EVA ist. Die Weiterentwicklung mit dem Zusatz Lite ist nochmals 12 % leichter als die "normale" ACTEVA Zwischensohle. Inzwischen gibt es ACTEVA Ultralite das nochmals 12 % weniger Gewicht als ACTEVA Lite auf die Waage bringt. |
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Adidas
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Adiprene
Das Dämpfungssystem von Adidas, dass in den meisten Laufschuhen eingesetzt wird, besteht aus einem Silikonkissen, das im Rückfußbereich direkt unter der Aufsatzfläche platziert ist. Im Vorfuß wird ein elastisches Silikonkissen verwendet (Adiprene+). Je nach Modell besteht der komplette Vorfußbereich aus Adiprene+. |
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Air
Das Dämpfungssystem von Nike, dass neben dem neuen Lunar Schaum in den meisten Nike Laufschuhen eingesetzt wird, besteht aus einer mit einem Gasgemisch gefüllten Kunststoffhülle, die in die Zwischensohle eingebaut ist. Je nach Modell sind verschiedene Varianten, von separaten Kissen im Vor- und Rückfuß bis zu einem durchgehendem Air-Kissen möglich. Die Dämpfung ist relativ weich. |
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angelsächsischer Fußtyp
Schmale und lange Füße werden als angelsächsische Füße bezeichnet. |
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Archtec
Mittelfußbrücke von Puma. |
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Asics
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Außensohle
Auch als Laufsohle bezeichnet. Der Teil des Schuhs, mit dem der Läufer direkten Bodenkontakt hat. Sie wird entweder aus Gummi (weicherer Auftritt, kürzere Lebensdauer) oder aus abriebfesterem und damit auch haltbarerem Karbongummi gefertigt. Oft kommt eine Kombination von beidem zum Einsatz. An den stark beanspruchten Stellen im Fersen- und Vorfußbereich Karbongummi um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und am Rest normales Gummi um Gewicht zu sparen. Je nach Modell und vorgesehenem Einsatzbereich gibt es verschiedenen stark profilierte Außensohlen. |
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Avia
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baltischer Fußtyp
Der baltische Fußtyp besitzt einen breiten Rückfuß und eine große, lange Großzehe. |
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Bewegungskontrollschuhe
Laufschuhklasse, bei der der Schwerpunkt auf der Stabilität liegt. Andere Bezeichnungen: Brettschuhklasse, Motion Control oder stark (pronations-)gestützte Schuhe. Diese Schuhe sind für schwergewichtige, starke Überpronierer geeignet. Auf der Schuhinnenseite finden sich Pronationsstützen, die u. U. bis in den Vorfuß reichen und meistens durch Plastikelemente verstärkt werden. Häufig sind dieses relativ schweren Schuhe auf geraden Leisten gefertigt. |
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Brandsohle
Verbindung zwischen Schaft und Zwischensohle, |
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Brooks
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Cell
Dämpfungssystem von Puma, dass im Rückfuß aus mit Luft gefüllten, wabenförmig angeordneten Zellen besteht (icell). Im Vorfuß wird flach geschäumtes EVA verwendet (idcell).
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Control
engl. Kontrolle/Regler. Siehe Stabilschuhe.
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Cushion
engl. Dämpfung/Dämpfer. Siehe Neutrallaufschuhe.
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Diadora
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DRB Accel
Mittelfußbrücke von Brooks.
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Duomax
Pronationsstütze von Asics, die je nach Modell vom Rückfuß bis maximal in den Mittelfuß reicht und grau hervorgehoben ist.
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Eider
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erster Strahl
Einheit aus dem ersten (innersten) Mittelfußknochen und der dazugehörigen Großzehe. Als fünfter Strahl wird der fünfte (äußerste) Mittelfußknochen und die Kleinzehe bezeichnet.
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Etonic
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EVA
Abkürzung für Ethylenvinylacetat. Sehr leichter, gut dämpfender Kunststoffschaum, der druckgeschäumt in den meisten Laufschuhen, oft anders genannt und etwas abgewandelt, als Zwischensohlenmaterial eingesetzt wird. Er kann in verschiedenen Härtegraden (Shore) gefertigt werden, wodurch die Zwischensohle dem Gewicht des Läufers angepasst werden kann. Rund 80 % der Dämpfung werden von der EVA-Sohle übernommen (nicht von den Dämpfungskissen, -systemen).
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Fersenkappe
Stützteil, meist aus Kunststoff, im hinteren Teil des Schuhes, das den Rückfuß fixiert. |
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Fila
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Flexkerben
Aussparungen in der Zwischen- und Außensohle im Vorfußbereich des Schuhes, die diese biegsamer (flexibler) machen und somit die Abrollbewegung des Fußes erleichtern. |
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Fußfehlstellungen
Unter Fußfehlstellungen werden statisch oder konstitutionell bedingte Form- und Strukturveränderungen im Längs- und Quergewölbe des Fußes verstanden. Die am häufigsten verbreiteten, i. d. R. im Laufe der Zeit erworbenen Fußfehlstellungen sind: Hohlfuß, Senkfuß, Spreizfuß und Knick-Senk-Spreizfuß. Daneben werden folgende angeborene Fußfehlstellungen unterschieden: Klump-, Sichel-, Hackenfuß und der angeborene Plattfuß. |
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Fußtrainer
Diese Laufschuhklasse richtet sich an alle Läufer/innen. Während allerdings der größere Teil der Läufer/innen in diesen Schuhen eine sinnvolle Ergänzung zu den herkömmlichen Schuhen findet wird nur ein kleiner Teil ausschließlich oder überwiegend in diesen Schuhen laufen können und wollen. Der Schwerpunkt dieser Schuhe liegt ähnlich wie bei den Lightweighttrainern und Wettkampfschuhen auf niedrigem Gewicht, hoher Flexibilität, Dynamik, guten Abrolleigenschaften und flacherer Bauweise mit weniger Sprengung. Auch hier sind Dämpfung und Stabilität eher eine Begleiterscheinung als der Schuhschwerpunkt. Ziel des Trainings mit den Schuhen (in denen die Muskulatur mehr arbeiten muss) ist eine Stärkung der (Fuß-)Muskulatur, eine Verbesserung der Koordination und ein "natürlicheres" Laufen. Das natürliche Abrollverhalten des Fußes ohne Schuhe dient als Vorbild. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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Fußtypen
Nach der Form bzw. Gestalt werden folgende Fußtypen unterschieden: angelsächsischer Fußtyp, germanischer Fußtyp, romanischer Fußtyp und baltischer Fußtyp. Häufig werden unter diesem Begriff auch fälschlicherweise die Fußfehlstellungen aufgeführt. |
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Ganglinie
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Gel
Dämpfungssystem von Asics, das je nach Modell aus verschiedenen Silikonarten, die mit einer Vinylhaut umschlossen sind, besteht. Während im Vorfuß die geschäumte Gelvariante (P-Gel) zum Einsatz kommt, sorgt im Rückfuß die gegossene Silikonvariante (T-Gel) für die Dämpfung. Früher kam auch flüssiges Gel, dass in einer Kunststoffhülle eingeschlossen war, zum Einsatz. |
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Geländelaufschuhe
Auch Trailschuhe und manchmal All-Terrain-Laufschuhe genannt. Laufschuhklasse, die für den "Cross- und Wintereinsatz" gedacht ist. Merkmale sind griffige, meist grobstollige Außensohle, flacher gebaute Zwischensohlen, verstärkte Zehenbox, robustes, meist wetterfesteres Obermaterial und dunkle Farben. Die Schuhe dieser Klasse gibt es für Neutralfußläufer sowie Überpronierer, für leichte bis schwere Läufer. Den weiterführenden Artikel Ratgeber Trail-/Geländelaufschuhe findest du hier. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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gerade Beinachse
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germanischer Fußtyp
Sichelförmige Füße, bei denen der Rückfuß schmaler als der Vorfuß ist, werden als germanische Füße bezeichnet. |
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GRID
Abkürzung für Ground Reaction Inertia Device. Das Rückfußdämpfungssystem von Saucony besteht aus einem Hytrel-Faser-Netzrahmen, der über einem Hohlraum gespannt liegt. Von der Funktion vergleichbar mit einem Trampolin: Beim Aufsetzten über den Rückfuß gibt das "Netz" nach und dämpft den Aufprall. |
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Härtegrad
Gibt die Festigkeit der Zwischensohle an. Je nach Körpergewicht der Zielgruppe wird der Shoregrad (Festigkeitsgrad) der Zwischensohle erhöht. Die meisten Pronationsstützen bestehen lediglich aus fester geschäumtem EVA (2. bzw. 3. Härtegrad). Häufig wird die Pronationsstütze durch eine stabile Mittelfußbrücke ergänzt. |
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Hallux Valgus
lateinisch = nach auswärts gerichtete große Zehe. Zehendeformität, bei der die große Zehe meist als Folge eines Spreizfußes zum Fußaußenrand tendiert. |
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Hohlfuß
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HydroFlow
Das Dämpfungssystem von Brooks. Es besteht im Rückfußbereich aus einem Kammer-System, das mit einem zähen Silikon-Öl-Gemisch gefüllt ist. Wird Druck auf die zentrale Kammer ausgeübt, fließt die Flüssigkeit durch gleich große Kanäle in den äußeren Ausweichring, Luft wird zusammengedrückt, die zentrale Kammer verliert an Volumen – sie gibt nach und generiert so den Dämpfungseffekt. Im Vorfuß kommt ein Kissen mit flüssigem Silikon-Öl-Gemisch zum Einsatz (Forefoot Hydroflow). |
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Icebug
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Karhu
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Knick-Senk-Spreizfuß
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| kombinierte Machart
Bei der im Laufschuh am häufigsten verwendeten Machart, wird im Rückfußbereich eine halbe Brandsohle mit dem Schaft vernäht und im Vorfußbereich der Schaft an der Unterseite in der Mitte zusammengenäht. Die kombinierte Machart soll Stabilität im Rückfuß- (durch die Brandsohle) und Flexibilität im Vorfußbereich (durch den vernähten Schaft) gewährleisten. |
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KSS
Abkürzung für Knick-Senk-Spreizfuß, die häufig im medizinischen Bereich verwendet wird und z. B. auf Rezepten (für orthopädische Einlagen) notiert wird. |
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K-Swiss
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Lateral
Außenseite des Fußes bzw. Schuhes. |
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Längsgewölbe
Fußgewölbekonstruktion die sich zwischen Ferse und Vorfuß auf der Innenseite des Fußes spannt. |
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Laufsohle
Siehe Außensohle. |
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Lightweighttrainer
Leichtgewichtige Trainingsschuhe, die eine Mittelstellung zwischen Trainingsschuh und Wettkampfschuh einnehmen. Laufschuhklasse, die für Training und Wettkämpfe gedacht ist und auch von weniger ambitionierten, allerdings nicht zu schweren Läufern/innen ohne allzu starke Überpronationstendenzen gelaufen werden kann. Neben niedrigem Gewicht stehen gute Abrolleigenschaften im Vordergrund. Dämpfung und Stabilität treten etwas in den Hintergrund. Die Schuhe sind von der Zwischensohle meist flach gebaut, was den Abdruck verbessern soll. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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Leisten
Schuhform. Form des menschlichen Fußes aus Aluminium, Holz oder Kunststoff auf dem der Schaft gearbeitet wird. Durch den Leisten wird die Passform des Schuhes festgelegt. Siehe auch Leistenform. |
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Leistenkonstruktion
Auch als Machart bezeichnet. Verschiedene Konstruktionsweisen kommen zum Einsatz: kombinierte Machart, Mokassin Machart und Strobel Machart. Wenn man die Einlegesohle aus dem Laufschuh herausnimmt, kann man die Machart erkennen. |
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Machart
Siehe Leistenkonstruktion. |
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Medial
Bezeichnung für die Innenseite des Fußes bzw. Schuhes. |
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Mittelfuß
Fußbereich zwischen Vor- und Rückfuß; d.h. zwischen Ballen und Ferse, der das Fußgewölbe und den äußeren Fußrand umfasst. |
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Mittelfußbrücke
System zur Bewegungskontrolle, das sich zwischen Vor- und Rückfußbereich befindet. Die Kerbe in Verbindung mit dem Plastikelement soll eine anatomisch korrekte, natürliche Verdrehung des vorderen Teils des Schuhs unabhängig vom hinteren Teil ermöglichen (Entkopplung von Vor- und Rückfuß). Zudem wird durch diese "Aussparung" das Gewicht des Schuhs reduziert. Häufig wird die Mittelfußbrücke zusätzlich zur Pronationskontrolle genutzt. Bei Bewegungskontrollschuhen ist meistens keine Kerbe vorhanden, was noch mehr Stabilität bringen soll. |
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Mittelfußgurt
Verstärkung im mittleren Teil des Schaftes, die dem Fuß zusätzlichen Halt geben soll. Häufig werden in den Mittelfußgurt die "Markenzeichen" integriert. So z.B. bei Adidas die 3 Streifen. |
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Mittelfußlaufstil
Laufstil, bei dem der mittlere Teil des Fußes, in leicht supinierter Haltung, zuerst den Boden berührt. Mischung aus Vor- und Rückfußlaufstil. |
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Mittelsohle
Siehe Zwischensohle. |
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Mizuno
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Mokassin Machart
Im Gegensatz zur Strobel Machart wird hier der Schaft ohne Brandsohle an der Unterseite (unterhalb der Einlegesohle) in der Mitte zusammengenäht und mit der Zwischensohle verklebt. Der Laufschuh ist dadurch sehr leicht und flexibel. |
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Motion Control
engl. Bewegungskontrolle. Siehe Bewegungskontrollschuhe. |
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Neutralfuß
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Neutrallaufschuhe
Laufschuhklasse, bei der der Schwerpunkt auf der Dämpfung liegt. Andere Bezeichnungen: Cushion oder ungestützte Schuhe, Schuhe für Normalfußläufer. Diese Schuhe sind für Neutralfußläufer und je nach Modell auch für Supinierer (Unterpronierer) sowie u. U. leichte Überpronierer geeignet. Der Schwerpunkt dieser meist auf einem (leicht) gebogenen Leisten gefertigten Schuhe liegt auf der Dämpfung. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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New Balance
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Newton
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Nike
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Non Marking
Nicht abfärbende Außensohle. Damit ist gewährleistet, dass der Schuh auch auf z. B. Hallenboden keine Streifen hinterlässt, was bei "normalen" Außensohlen der Fall sein kann. |
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O-Beindrift
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O-Beine
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Orthopädische Einlage
Eine auf die speziellen Anforderungen des Läufers zugeschnittene Einlegesohle, die den Fuß beim Laufen unterstützen soll. Die orthopädische Einlage wird anstatt der Herstellereinlegesohle in den Schuh gelegt und besteht i.d.R. aus Kunststoffmaterialien. |
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Phylon
Nikes Bezeichnung für EVA. |
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Plattfuß
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Pronation
Natürliche Dämpfungsbewegung des Fußes im unteren Sprunggelenk. Pronation ist eine Drehung des Fußes um seine Längsachse, bei der der äußere Fußrand gehoben und der innere Fußrand gesenkt wird. Ein leichtes nach-innen-knicken ist vollkommen normal und erwünscht (siehe auch Überpronation). |
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Pronationsstütze
Auch 2. Zwischensohlenhärte oder mediale Stütze genannt, soll eine Überpronation einschränken und den Abrollvorgang korrigieren. Dafür wird härteres Material in Keilform, meist härter geschäumtes EVA, auf der Innenseite des Schuhes in die Zwischensohle eingesetzt. Die Pronationsstützen, die sich auf der Schuhinnenseite befinden, gibt es in verschiedenen Längen: nur im Rückfuß, Rückfuß und Mittelfuß, Rückfuß bis in den Vorfuß. Die Pronationsstützen sind bei den Herstellern farblich (meist grau) hervorgehoben. |
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Propriozeption = Eigenwahrnehmung. Beschreibt einen spezialisierten Anteil der Sensorik, mit dem wir Gelenkbewegungen, Gelenkstellungen und die ausgeübte Muskelkraft wahrnehmen können. Die Propriozeption hängt entscheidend vom Input über die Sensoren der Haut und des Bewegungsapparates ab. Sehr starke Dämpfung in den Laufschuhen bzw. ein sehr hoher Zwischensohlenaufbau schränkt die Eigenwahrnehmung ein. |
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Pearlizumi
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PU
Abkürzung für Polyurethan. Synthetisches Gummi, dass wie EVA in Laufschuhen als Zwischensohlenmaterial eingesetzt wird. PU ist fester, schwerer aber auch haltbarer als EVA. Wegen der relativ geringen Flexibilität der PU-Zwischensohle verschwindet dieses Material zusehends aus der Laufschuhproduktion. |
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Puma
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Quergewölbe Fußgewölbekonstruktion unterhalb der Mittelfußknochen. |
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Reebok Englischer Laufschuhhersteller.
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romanischer Fußtyp
Der romanische Fußtyp ist im Vergleich zum germanischen Fußtyp breiter (ausladender) und weist eine gerade Achse auf. |
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Rückfuß
Fußbereich der Ferse; hintere Teil des Fußes. |
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Rückfußlaufstil
Laufstil, bei dem zuerst die Ferse in mehr oder weniger stark supinierter Haltung den Boden berührt. Der überwiegende Teil der Läufer/innen läuft diesen Stil. An älteren Laufschuhen leicht an hinten außen stärker abgelaufenen Außensohlen zu erkennen. |
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Rykä
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Saucony
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Salomon
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Schaft
Oberteil des Schuhes (oberhalb der Zwischensohle), besteht zumeist aus einer Mischung von atmungsaktivem Meshmaterial und festerem Kunststoff (Overlays). Bei Gelände- und Winterlaufschuhen ist er zumeist aus wetterfesten Materialien, wie z.B. Goretex, Sympatex oder herstellerspezifischen Materialien wie Climawarm gefertigt. |
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Scott
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Senkfuß
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Shore
Maßeinheit, die u. a. den Härtegrad der Zwischensohle im Laufschuh angibt. Je höher der Shorewert, desto härter bzw. fester ist die Zwischensohle (siehe auch Härtegrad). |
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Solyte
Zwischensohlenmaterial von Asics, das inzwischen in den meisten Asics Laufschuhe eingesetzt wird. Solyte ist ein Co-Polymer und wesentlich leichter als herkömmliches EVA. Es zeichnet sich durch sehr gute Dämpfungseigenschaften, sehr hohes Rückstellpotential und größere Verschleißfestigkeit aus. |
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Spreizfuß
Fußfehlstellung, bei der das Fußquergewölbe abgesenkt ist (der Vorfuß wird breiter). Die häufigste Fußfehlstellung überhaupt (häufiger bei Frauen als bei Männern). Oft in Verbindung mit Hammer- und Schiefzehen. |
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Sprengung
Verhältnis der Zwischensohlendicke (/-höhe) von Rück- zu Vorfuß. Je höher die Sprengung, desto größer das "Gefälle" im Schuh. |
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Stabilschuhe
Laufschuhklasse, bei der der Schwerpunkt auf der Stabilität liegt. Andere Bezeichnungen: Control, Support oder (pronations-)gestützte Schuhe. Diese Schuhe sind für leichte bis mittelschwere Überpronierer geeignet. Die meist auf einem nur leicht gebogenen Leisten gefertigten Schuhe sind an der Innenseite mit mehr oder weniger starken Pronationsstützen ausgestattet und verfügen oft über feste Mittelfußbrücken, was das für die Zielgruppe typische "übermäßige nach-innen-knicken" einschränken soll. Auch die Machart der Schuhe, der Schaftaufbau und die Fersenkappe sorgen für Stabilität. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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Stability Web
Mittelfußbrücke von New Balance. |
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Strobel Machart
Der Schaft wird mit einer textilen Brandsohle aus strapazierfähigem Gewebe durch die so genannte Strobelnaht vernäht. Durch die Brandsohle wird die Stabilität des Laufschuhes gefördert. |
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Supination
Oder Unterpronation, häufig bei Hohlfüßen. Bewegung im unteren Sprunggelenk mit einer Anhebung des Fußinnenrandes, d.h. der Fußaußenrand wird erheblich stärker belastet. Der Fuß kippt nach außen weg ("übermäßiges über-außen-laufen"). An älteren Schuhen an im Vor- und Mittelfußbereich außen abgelaufenen Sohlen (sofern der Läufer nicht über den Vor- oder Mittelfuß läuft) leicht zu erkennen. Alleine hinten außen stärker abgelaufene Sohlen sind kein Anzeichen für eine Supination. |
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The North Face
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Torsionssystem
Mittelfußbrücke von Adidas. |
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Trailschuhe
Siehe Geländelaufschuhe. |
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Traxion
Außensohlensystem von Adidas, dass in einem Teil deren Geländelaufschuhen zum Einsatz kommt, um eine möglichst hohe Griffigkeit auf schwierigem Untergrund zu erreichen. Die mittleren "Stollenelemente" sind quer zur Laufrichtung angeordnet und sollen für eine saubere Vorwärtsbewegung sorgen. Die äußeren Elemente stabilisieren den Fuß zur Seite. Für harten Untergrund (Asphalt) nur sehr bedingt geeignet. |
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TS2-Stütze
Pronationsstütze von New Balance, die aus zwei Härtegraden besteht und dadurch ein flüssigeres Abrollverhalten erhalten soll. |
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Unterpronation
Siehe Supination. |
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Überpronation
Zu starke Pronation, häufig bei Knick-Senk-Spreizfüßen. Bewegung im unteren Sprunggelenk mit einer Anhebung des Fußaußenrandes; d.h. der Fußinnenrand wird erheblich stärker belastet. Der Fuß (bzw. das Fersenbein) kippt über das normale Maß ( > natürliche Pronation) nach innen ("übermäßiges über-innen-laufen"). An älteren Schuhen an im Vor- und Mittelfußbereich innen stärker abgelaufenen Sohlen leicht zu erkennen. Bei starker Überpronation ist der Schuh im Rückfußbereich häufig "verzogen". |
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Vorfuß
Fußbereich der Ballen und Zehen; vorderer Teil des Fußes. |
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Vorfußlaufstil
Laufstil, bei dem zuerst der vordere Teil des Fußes in leicht supinierter Haltung den Boden berührt. |
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Wettkampfschuhe
Diese Laufschuhklasse richtet sich v. a. an leichte bis mittelschwere Läufer/innen (bis 85/90 kg bzw. bis 70/75 kg), die einen leichten Schuh für (schnelle) Trainingseinheiten und / oder Wettkämpfe suchen. Der Schwerpunkt dieser Schuhe liegt auf niedrigem Gewicht, hoher Flexibilität, Dynamik und guten Abrolleigenschaften. Dämpfung und Stabilität treten in den Hintergrund. Die meist auf einem stärker gebogenen Leisten gefertigten Schuhe sind für Neutralfußläufer und nicht zu starke Überpronierer zu empfehlen. Supinierer finden eventuell unter den neutralen Varianten eine mögliche Lösung. Auch Vor- und Mittelfußläufer kommen mit diesen Schuhen oft gut zurecht. Weitere Infos in der Laufschklassenaufteilung. |
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Winterlaufschuhe
Laufschuhklasse, die für den "Wintereinsatz" gedacht ist. Werden häufig den Geländelaufschuhen zugeordnet, obwohl es viele Modelle gibt, die für Asphaltlaufen gedacht sind. Wichtigstes Merkmal ist ein robuster, wasser- zumeist winddichter Schaft. |
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X-Beindrift
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X-Beine
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Zehenriegel
Verstärkung des Schaftes im Bereich der Großzehe (Vorfuß-Innenseite), um das Durchbohren des Meshmaterials durch den großen Zeh zu verhindern. |
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Zunge
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Zwischensohle
Auch als Mittelsohle bezeichnet. Zentraler Dämpfungsträger; der ca. 80 % der Dämpfungseigenschaften eines Schuhes übernimmt und sich zwischen Außensohle und Schaft (Oberteil) befindet. Sie besteht meistens aus EVA). Dämpfungskissen werden zusätzlich an den Stellen, an denen die meiste Kraft auf die Sohle einwirkt, eingebaut und verlängern damit die Schuhlebensdauer. |
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Fehlt ein Begriff? Noch etwas unklar? Schreib einfach eine E-Mail an: kontakt [at] laufschuhkauf.de oder poste im Forum deine Frage. © wiesel 11.12.2011 |
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Mit den richtigen Laufschuhen macht Bewegung auf jedem Untergrund Spaß. Ob Sie dabei Waldboden, Asphalt, einen Feldweg oder einen schönen Sandstrand bevorzugen bleibt ganz Ihnen überlassen. Zwar gibt es für Sand noch keine speziellen Laufschuhe, aber Laufschuhe sind hier auch nicht unbedingt erforderlich. Das Erlebnis, einmal barfuss über einen feinen Sandstrand zu joggen, wollen viele Läufer nach erstmaligem Versuch nicht mehr missen. Das wichtigste ist sich langsam an die neue, zumeist ungewohnte Belastung zu gewöhnen. Probieren Sie es doch mal, wenn Sie Urlaub an der See machen. Wenn man schon beim Blick aus dem Fenster vom Hotel Ostsee und Sandstrand sehen kann, fällt es nicht schwer, schon morgens seine Laufschuhe anzuziehen und damit eine Runde über Strand und Dünen zu drehen. In der heutigen Zeit wird immer öfter das Fettabsaugen als eine schnell schlank machende Möglichkeit gewählt. Ändert man jedoch anschließend seine Ernährung nicht und betätigt sich weithin nicht sportlich, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man wieder zunimmt. Eine dauerhafte Körperfitness und Gesundheit erhält man wirklich nur, wenn man seinen Lebensstil dementsprechend anpasst. |






Beschreibt ob der Fuß gerade (Bild links), außen- (Bild Mitte) oder innenrotiert (Bild rechts) aufgesetzt wird.
Im Stand berühren sich die (durchgedrückten) Knie bei zusammengestellten Füßen in der Mitte, d.h. die Knie bleiben auf einer gedachten, geraden Linie von Hüfte – Knie – Fuß.
Fußfehlstellung, bei der das Fußlängsgewölbe überhöht ist, d.h. der Fuß hat einen zu hohen Spann. Im Fußabdruck ist nur Ferse und Vorfuß zu sehen. Häufig in Verbindung mit Hammer- und Krallenzehen. Bei Läufern mit Hohlfüßen ist meistens auch eine 

Knick-Senk-Spreizfuß. Eine der häufigsten Kombinationen von 

Normale Fußform ("Normalfuß"), d.h. Fußlängs- und Quergewölbe sind (vollkommen) intakt. Im Abrollvorgang tritt nur eine natürliche Pronationsbewegung auf, die keiner Korrektur bedarf.

In der Laufbewegung (dynamische Beinachstellung) driftet das Knie nach außen, d.h. die Knie – und die Fußaußenseite werden stärker belastet. Das Knie verlässt die gedachte, gerade Linie Hüfte – Knie – Fuß.
Beinachsenfehlstellung unter statischen Verhältnissen ("im Stand"). Die Knie berühren sich bei gestreckten, zusammengestellten Beinen nicht. Mindestens 2 Finger passen quer zwischen die Knie. Lateinischer Begriff: genu varum.



Fußfehlstellung, bei der das Längsgewölbe abgesenkt ist. Häufig in Kombination mit einem Knick- und Spreizfuss (siehe auch unter 
In der Laufbewegung (dynamische Beinachsstellung) driftet das Knie nach innen, d.h. die Knie – und die Fußinnenseite werden stärker belastet. Das Knie verlässt die gedachte, gerade Linie Hüfte – Knie – Fuß.
Beinachsenfehlstellung unter statischen Verhältnissen ("im Stand"). Die Knöchel berühren sich bei gestreckten, zusammengestellten Beinen nicht. Mindestens zwei Finger passen quer zwischen die Knöchel. Häufiger bei Frauen. Lateinischer Begriff: genu valgum.